Klangvolle Dunkelheit: Nelavie’s „Februar“ als musikalische Auseinandersetzung mit mentalen Herausforderungen & Gesundheit

Nelavie, bekannt für ihre eindringlichen musikalischen Erzählungen, setzt mit ihrer neuesten Single „Februar“ ein kraftvolles Zeichen.

Foto: (c) Martin Phox

Die Künstlerin, die bereits mit ihrer ersten EP „Wollt‘ ich nur mal sagen“ für große Emotionen sorgte, nimmt uns in ihrem aktuellen Werk mit auf eine emotionale Reise zu dem Monat, der statistisch gesehen besonders stark an unserer seelischen Gesundheit nagt. Laut der WHO erkrankt in Österreich jeder fünfte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression*. Auch die weit verbreiteten SAD-Symptome (das steht für Seasonal Affective Disorder = jahreszeitlich bedingte emotionale Störung) machen sich verstärkt bemerkbar.

Nelavie gelingt es in ihrem neuen Song das unsichtbare Spannungsfeld der Gegenwart in ihrem Song hörbar und fühlbar zu machen. Zwischen Selbst- und Fremdbild, zwischen dem Streben nach Selbstoptimierung und der Wahrung der (mentalen) Gesundheit, zeichnet sie ein kraftvolles Bild. „Februar“ fungiert dabei nicht nur als musikalische Komposition, sondern auch als künstlerischer Ausdruck einer Auseinandersetzung mit den unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Herausforderungen im eigenen Inneren und der Gesellschaft. Nelavie schafft es, durch ihre Musik eine Brücke zu schlagen und das Bewusstsein für die Bedeutung der mentalen Gesundheit zu stärken.

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Hilfe in Krisensituationen:

Falls sich Du oder Menschen in deiner Umgebung in einer Krise befinden, bekommst du unter folgenden Telefonnummern und Webseiten Hilfe von Expert:innen:

Unter suizid-praevention.gv.at finden sich Notrufnummern und Erste Hilfe bei Suizidgedanken. Gesprächs- und Verhaltenstipps insbesondere für Kinder und Jugendliche bietet bittelebe.at.

Telefonische Hilfe gibt es auch österreichweit bei:

Telefonseelsorge (0–24 Uhr, kostenlos): 142

Männernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Frauenhelpline (0–24 Uhr, kostenlos) 0800 222 555

Rat auf Draht (0–24 Uhr, für Kinder und Jugendliche, kostenlos): 147

Kindernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 567 567

Kriseninterventionszentrum (Mo–Fr 10–17 Uhr): 01 / 406 95 95,

Amike-Telefon der Diakonie (für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund in Farsi, Arabisch, Deutsch, Englisch und Russisch, beschränkte Telefonzeiten)

Spezielle Nummern und Anlaufstellen in den Bundesländern finden Sie hier.

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* Hintergrundinfo aus dem Text: Laut Statistik war die Suizidrate in Österreich in den letzten Jahren mehr als dreimal so hoch wie die Zahl der Verkehrstoten. Tendenz steigend:

Suizidprävention Austria Statistik 2023
Unfallstatistik 2023

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