MARA MAY VERBINDET QUEERE PERSPEKTIVEN, ALT-POP-ROCK UND EHRLICHE EMOTIONEN IN IHRER DEBÜTSINGLE „PRETTY ANGEL“

Musiktipp: „Pretty Angel“ markiert den Einstieg einer Künstlerin, die das Chaos des Erwachsenwerdens in Melodien verwandelt.

Foto: (c) Alessandra Tirnavan

Wiens Alt-Indie-Szene hat mit Mara May eine Stimme bekommen, die keine Angst vor großen Gefühlen hat und schon gar nicht davor, sie laut auszusprechen. Als queere Künstlerin singt Mara May für jene, die laut bleiben, wenn andere leiser werden. Für Menschen mit Haltung, für junge Seelen, die sich nicht kleinmachen lassen, und für alle, die an eine gerechtere, offenere Welt glauben. Auch abseits der Bühne ist sie aktiv: Als Gründerin des un-local Kollektivs für internationale Musik & Kunst sowie als Teil des Kernteams der FLINTA* Musicians Community Vienna gestaltet sie die Wiener Musikszene aktiv mit.

Mit „Pretty Angel“ bekommen wir nun die Debütsingle der jungen Musikerin zu hören, die sich Live längst schon als Publikumsliebling etabliert hat. Noch vor der Veröffentlichung des Songs, wurden die Lyrics schon bei Konzerten von Mara May mitgesungen. Der Song bewegt sich zwischen Alt-Rock und Alt-Pop und erzählt von der Verletzlichkeit und Zärtlichkeit, die mit dem ersten Verliebtsein einhergehen: vorsichtig, überwältigend, ehrlich. In ihren Songs taucht Mara May tief in das Chaos des jungen Erwachsenwerdens ein: Liebe und Herzschmerz, Angst, Identitätssuche und weibliche Wut treffen auf Melodien, die nachhallen und trotzdem Raum für Hoffnung lassen. Ihre Musik fühlt sich an wie ein innerer Monolog, der plötzlich zur gemeinsamen Erfahrung wird.

Ein starker Einstieg, der zeigt, dass Mara May gekommen ist, um zu bleiben und um Gefühle nicht zu entschärfen, sondern ihnen eine Stimme zu geben. Live könnt ihr Mara May diesen Samstag, den 31.01., mit ihrer Band beim Semifinale der Planet Festival Tour in der Szene Wien erleben.

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