YBBS - "LANGE NICHT GESEHEN"

"Ich hab' die guten Zeiten lange nicht gesehen": Der Allroundkünstler Ybbs präsentiert mit "Lange nicht gesehen" einen gefühlsgeladenen Song über "die gute Zeit", die schon so lange vermisst wird.


Dass Bastian Zeiselmairs Faszination für die Kunst und all ihren Darstellungsformen groß ist, lässt sich deutlich erkennen, wenn man seine bisherigen Projekte betrachtet. Wenn man sich durch seine Social Media-Accounts durchklickt oder sich durch seine Songs durchhört, wird einem schnell klar: Der in München lebende Sounddesigner und Videograf ist ein Mann von vielen Talenten und Hobbys. Seine Begeisterung für die verschiedensten Kunstformen, setzt Zeiselmair anhand von diversen audio-visuellen Projekten um. Diese brachten den Künstler bereits in die verschiedensten und größten Städte der Welt. So führten sie ihn unter anderem bereits nach Japan, London und Portugal als Musikproducer und Sounddesigner auf Kunstausstellungen und Laufstege.


Neben diversen Arbeiten der bildenden Künste, spielt aber auch die Musik eine wichtige Rolle im Leben des gebürtigen Bayers. Unter dem Künstlernamen "Ybbs" veröffentlichte der junge Musiker bereits einige Songs, darunter die Lieder "ça va bébé" und "Up". Aktuell arbeitet Ybbs zusammen mit dem Publisher „Lost Souls“ an seiner ersten eigenen Platte. Darauf zu hören: Viele neue, aber auch einige alte Songs, denn warum soll man letztere auch einfach verstauben lassen? Musiziert wird zusammen mit Migl, der vor allem für Produktionen mit dem Rapper Ufo361 bekannt ist. Ybbs möchte sich mit seiner Musik keinesfalls in Schemata oder Genres packen lassen und schon gar nicht in Schubladen, denn dort sei "der Bewegungsradius doch arg begrenzt“.


Von der bildenden Kunst bis hin zur Musik. Dass es sich bei Ybbs um ein wahres Multitalent handelt, lässt sich auch an den visuellen Aspekten seiner neuesten Single wieder erkennen, denn neben dem Song per se ist auch das Artwork seiner neuen Single wieder einmal ein wahrer Hingucker. Auf Ybbs Instagramprofil sieht man neben seiner Musik auch einige Kunstwerke, die er selbst illustriert und gezeichnet hat. Verfolgt werden diese auch schon seit Längerem von Museen wie dem Tate Modern Art.



Vergangene Woche folgt mit "Lange nicht gesehen" die neueste Nummer des Multikünstlers. Ybbs' neue Single bewegt sich zwischen Hoffnung und Sehnsucht und punktet durch die gefühlsgeladene Stimmung, die der Song dabei transportiert. Bei Ybbs' neuer Single „Lange nicht gesehen“ geht es - im Gegenzug zu dem, was wie viele vermuten - gar nicht um die Beziehung zu einem Menschen, sondern viel mehr um "die Gute Zeit, die man schon seit langem so sehr vermisst und nicht zu sehen bekommt". "Ich spreche genau diese gute Zeit „persönlich“ an und frage sie, wie es Ihr denn geht und wieso sie sich denn so lange versteckt hat vor mir", erklärt der Musiker. Weiters betont Ybbs, dass es sich bei seiner neuen Nummer „Lange nicht gesehen“ für ihn um einen sehr persönlichen und emotionalen Song handle, den er anfangs auch gar nicht erst veröffentlichen wollte. Schlussendlich entschied sich Zeiselmair aber nun doch dafür den Song zu veröffentlichen - eine gute Entscheidung - und lässt uns so an einem seiner persönlichsten Werke teilhaben. Dabei entführt er seine Hörer:innen mit seiner neuesten Nummer in eine Welt vollgepackt an Emotionen, durch die man so durchschwebt und dabei alle möglichen Eindrücke an einem vorbeiprasseln.


Der Song endet schließlich mit einem Zitat aus einem seiner Lieblingsfilme, dem französischen Spielfilm „La Haine“ von Mathieu Kassovitz aus dem Jahr 1995. Der, in schwarz-weiß gedrehte, Film schildert das trostlose Leben in den Banlieues Frankreichs, also den Vororten der Stadt und zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptfiguren, deren Welt von Gewalt, Perspektivlosigkeit, Drogen und Schikanen durch die Polizei geprägt ist. Nachgesprochen wurde das Filmzitat für den neuen Song des Musikers von einem guten Freund:


„…und während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief’s noch ganz gut. Wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung“

Am Ende hält Bastian Zeiselmair noch einmal fest: "Das Zitat fasst den Song nochmal schön zusammen, wie ich finde". Denn es ginge eben nicht um das Fallen, sondern viel mehr um die Landung.


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