SMILE - I HATE IT HERE EP

Mit "I Hate It Here" erscheint heute das Erstlingswerk der fünfköpfigen Kölner Band SMILE - ein Debüt zwischen Punk-Klischees, Weltschmerz und zufälligen Begegnungen.



Nachdem sich die fünf Musiker:innen Lars, Marius, Max, Rubee und Sebastian regelmäßig auf denselben Konzerten begegneten, fanden sie sich schließlich in Bonn zusammen, um die Post-Punk-Band SMILE ins Leben zu rufen. Einige Jahre später veröffentlicht die junge Band nun heute ihre Debüt-EP "I Hate It Here" und präsentieren ihre Musik damit erstmals der Welt.


Die Lieder auf dem Debüt der Band sind geprägt von Wut und Trauer und dem Erleben einer modernen Welt, die den Druck verursacht, eine Vielzahl von Rollen erfüllen zu müssen und dabei auch noch körperlich und geistig gesund zu bleiben. Diese Bedingungen führen zu dauerhaft überlasteten Individuen, die sich nach schneller Genesung sehnen, so die Band. Genau deshalb sei "SMILE" auch so ein treffendes Konzept für diese Band: "Es symbolisiert den modernen Zwang den Schein zu wahren, während die Haut brennt, und die Entscheidung, dieser Welt, der wir uns entfremdet haben, mit einer ironischen Einstellung zu begegnen."


Trotzdem sind SMILE nicht nur darauf beschränkt, Wut auszudrücken oder gesellschaftlich verankerte Emotionen zu kanalisieren - sie schlagen mit ihren Liedern eine Brücke zwischen verschiedenen Musikgenres zu einem prägnanten und eigenwilligen, latent absurden Stil. Ihr EP-Debüt, "I Hate It Here" entführt die Hörer:innen sofort in die spannende Klangwelt der fünfköpfigen Band: Der sehnsüchtige Opener auf dem Album "Yucca" vermittelt ein Gefühl von Heimweh - wie eine Telefonaufnahme oder eine Sprachnachricht aus der Ferne.

Ich denke, es erzählt eine Familiengeschichte, die in gewisser Weise sehr vielschichtig und dunkel ist. Trotzdem vermisst man sie immer, auch wenn sie beschissen und herausfordernd ist. Wenn man in dieser Situation ist, schreit und weint man, wie man ‚es hier hasst‘. Aber wenn du keinen Zugang dazu hast, sehnst du dich vielleicht wirklich danach.“, erzählt Sängerin Rubee.


Der zweite Song auf der EP, "Foliage", folgt mit einem Hauch von Chaos, das sich auf der Grundlage eines mitreißenden Rhythmus entwickelt. Die blumige Spoken-Word-Poesie - „cucoloris foliage light beams“ imitiert die jazzigen Akkorde und schöpft Hoffnung zwischen Albernheit und Verzweiflung. Ja, richtig gehört: "jazzig". Zwischen klassischen Sound-Elementen des Punks, begegnet einem auf der Debüt-EP der jungen Band dann zwischendurch auch, völlig unerwartet, das ein oder andere Saxophon-Solo und sorgt für eine angenehme Überraschung zwischendurch. Damit zeigen SMILE bereits mit den ERSTEN zwei Songs ihrer Debüt-EP ihre Vielfältigkeit und hinterlassen die Hörer:innen mit einem Gefühl von Lust nach mehr.


SMILE setzen mit ihrer Debüt-EP „I Hate It Here“ an den typischen Klängen des Post-Punks an, schaffen es aber durch das Einsetzen von diversen anderen typischen Elementen anderer Genres, wie etwa dem Saxophon aber auch durch die erfrischend moderne Stimme der Sängerin Rubee Fegan, diesem frischen Wind einzuhauchen und den Post-Punk auf ihre ganz eigene Art und Weise für sich neu zu interpretieren und zu erfinden. Mit ihrer heute erschienenen EP teilen SMILE ihre Musik nun endlich mit der Welt und präsentieren auf insgesamt zwei Songs ihren ganz eigenen, vielschichtigen und verspielten Post-Punk Sound.


Neben der Debüt-EP "I Hate It Here" erscheint heute auch das Musikvideo zu ihrem Song Foliage. Dieses wurde auf Super-8-Film gedreht und feierte auf dem Kölner Filmfestival Blonde Cobra im Dezember 2021 seine Premiere. Das Video könnt ihr gleich hier im Anschluss sehen.




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