Schmerzhafte Trennungen, Herzeleid und emotionale Neuanfänge

"Wie soll man mit einem Fuß auf beiden Beinen stehen?" Schmerzhaft schön, erzählt uns Oehl in seiner neuen Single "Weitergehen", wie es ist, emotional verwundet ein neues Leben zu beginnen.

Der Österreichische Singer und Songwriter Oehl
Foto: (c) Tim Cavadini

Das Musikprojekt Oehl, rund um den Wiener Pop-Poeten und namensgebenden Sänger Ariel Oehl, bereichert nun schon seit Jahren die heimische, aber auch die internationale Musikszene und ist mit seinen traumhaftschönen Liedern gar nicht mehr aus dieser wegzudenken. Tanzbare Gedichte, die durch den typischen nuschelnden und zugleich extrem beruhigenden Gesang des Frontmanns auf einfühlsamen und melancholischen Pop-Melodien präsentiert werden sorgen seit jeher für große Begeisterung und eine Menge an Gänsehautmomenten bei den Hörenden. Und auch die heute erschienene neue Single "Weitergehen", knüpft dort wieder an und überzeugt durch eine ordentliche Portion an Emotionen.


In seiner neuen Single "Weitergehen", erzählt uns Oehl wie das ist, wenn man emotional verwundet ein neues Leben beginnt. Dem neuen Song geht gleich auf zwei Arten ein Ende Voraus, denn das bisherige Bandmitglied Hjörtur Hjörleifsson widmet sich nun neuen Projekten und Oehl wird somit zum Soloprojekt von Sänger und Indie-Lyriker Ariel. Erst Anfang des Jahres gaben Oehl bekannt, dass Multiinstrumentalist und Bassist der Band, Hjörtur Hjörleifsson, die Band verlassen wird und Sänger Ariel Oehl das Musikprojekt Solo fortsetzen wird. Passend dazu wird im Song "Weitergehen" eine große Trennung verarbeitet, mit eingängigen Bildern, die uns alle daran erinnern, wie es ist, verlassen zu werden. Kurzum: "Wie soll man mit einem Fuß auf beiden Beinen stehen?" Schon beim Lesen der Refrainzeilen löst die crunchy Nuschelballade in einem Herzschmerz aus:


„Gib mir mein Herz, gib es zurück / Ich hab lieber einen Stein als ein Loch in meiner Brust / Wenn du schon kommst, nimm auch den Schmerz / Ich hab lieber auch Stroh in meinem Kopf als von dir gewusst“


So referenziert Oehl nicht nur durch den nuschelnden Gesangsstil sondern auch inhaltlich zum ersten Mal Label-Vater Herbert Grönemeyer, der im Song “Flugzeuge im Bauch‘” (1984) ähnliches forderte.



Sänger Ariel Oehl selbst, beschreibt seinen neuen Song als "100% vertontes Herzeleid" und schafft es, dieses Gefühl komplett authentisch auf "Weitergehen" zu transportieren. Oehl gewährt uns mit seiner neuen Single einen tiefen und intimen Einblick in seine Gefühlswelt und gibt mit der neuen Single trotz all der Trauer und dem Schmerz am Ende Mut, Kapitel zu schließen und weiterzugehen. Der neue Oehl-Song ist gerade auch deshalb so besonders, weil er sich eines so schmerzhaften und vulnerablen Sujets annimmt, einen schnell super traurig macht und in ein Loch fallen lässt, es aber durch sein beruhigendes und vor sich hinschlummerndes Instrumental gleichzeitig schafft auszudrücken: "Es ist okay - auch dieser Schmerz wird vergehen!".


"Weitergehen" Single-Cover Oehl
"Weitergehen" Single-Cover

Mit der neuen Single "Weitergehen" zeigt sich zudem, dass Singer und Songwriter Ariel Oehl auch ohne Hjörleifsson den poetischen Miniaturen, den trockenen Beats, dreamy Synth-Zauber und eingängigen Bass-Riffs á la Tame Impala treugeblieben ist. Dabei erweitert erstmals eine crunchige E-Gitarre die ansonsten groovige Soundlandschaft, die man jeher von Oehl gewohnt ist. An der Produktion der neuen Single waren gleich vier Szenegrößen beteiligt, nämlich Marco Kleebauer (Bilderbuch, Sharktank), Sophie Lindinger (My Ugly Clementine, Leyya),Nikodem Milewski (Clueso, Matthea) und Niklas Apfel (Kaltenkirchen). Das dazugehörige Musikvideo zu "Weitergehen" erscheint am 13. April.


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