"Nichts nervt so sehr, wie Autotune im Radio"

Die Liste von Dingen, die einfach nur nerven ist lang - Steine im Schuh, Akkukurzlebigkeit oder das Gegenüber. Die Wiener Pop-Band Picobello meldet sich nach einer zweijährigen Probenpause und einer fast vollständigen Neubesetzung zurück und hält in ihrer neuen Nummer "Autotune" fest: Nichts von alldem, nervt so sehr wie Autotune im Radio.


Frisch und neu formiert, meldet sich die Wiener Band Picobello nun mit ihrer neuen Single "Autotune" zurück. Das Projekt rund um den Musiker Patrick Tilg präsentiert nun die erste Single-Auskopplung ihres kommenden Albums "Mitte/Ende 20". Im Herbst 2019 veröffentlichten Picobello - damals noch in anderer Besetzung - mit "was wir sind" ihr Erstlingswerk. Auf der Debütplatte bekamen Hörer:innen eine Single-Collection aus dem ersten Jahr Picobello zu hören. Die gebührende Album-Promotour musste pandemiebedingt allerdings ausbleiben.


Die erste Phase der Pandemie war, wie für so viele, leider auch für Picobello keine leichte Zeit und hat bei der Gruppe tiefe Wunden hinterlassen, worauf sich die Band erstmal zurückzog. Nach fast zweijähriger Probenpause, einer fast vollständigen Neubesetzung und vielen Stunden im Studio darf jetzt wieder regelmäßig mit neuer Musik von Picobello gerechnet werden, denn es gibt wieder viele neue Songs, die diesmal unter Eigenregie entstanden sind.



Nun veröffentlichen Picobello also die erste Single in neuer Besetzung und präsentieren eine Nummer, die äußerst tanzbar und ein bisschen surfy ist und zudem Songs mit Autotune-Stimmeffekt mit Autotune-Stimme bekrittelt. Bereits mit dem dichten Drumbeat im Intro des Songs, wird man in eine 80-er-Jahre-The Cure-Nostalgie versetzt. Die verhallten Pizzicato-Gitarren erinnern dann an die frühen The Drums und trotz seinen knackigen 2 Minuten 17, bringt der Track alles auf den Punkt. "Schon wieder hab' ich einen Stein im Schuh, der Schlüssel steckt und die Tür fällt zu" - alles Dinge, die einfach nur nerven. Von diesen vielen Dingen, die einem am liebsten erspart geblieben wären, weils einfach so mühsam ist, bekommt man in der neuen Single der Pop-Band eine ganze Liste präsentiert. Am Ende ist für Picobello aber eines klar: "Nichts davon nervt mich so, wie Autotune im Radio".


Das Musikvideo zum neuen Song ist gleichzeitig die erste Episode einer sechsteiligen Clip-Serie, die irgendwo zwischen „Tableau Vivant Sitcom“ und Kammerspiel liegt. Gedreht wurde mit Leo Decristoforo und Marina Kaganova. 
„Unser Ziel war es, die Videos an die aktuellen Umstände anzupassen: ein bisschen konservativ, meistens zuhause … und damit aber auch die stets schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne des Publikums etwas zu reizen.“, erklärt Sänger Patrick.


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