3 FÜR DEN FEIERABEND



NORDIR | LETTER TO MY YOUNGER SELF (2006)

Die zwei weltoffenen Vollblutmusiker der Ulmer Band NORÐIR, Viktor und Lars, teilen eine Faszination für das Zeitreisen und die Weltgeschichte. Ausgestattet mit einem beachtlichen Instrumentarium von E-Drums, Looper, E-Gitarren, Synthesizer, aber auch einer Zeitmaschine und 3 Sprachen katapultiert die Band das Publikum bei ihren Live-Shows auf eine Reise durch die Zeit. (360°-Beispiel anschauen: DDR, 1967). Musikalisch vollführen NORÐIR einen Balanceakt aus mehreren Epochen. Kantiger Synth-Pop-Sound der 80er trifft auf psychedelische Klangkulissen der 60er und ummantelt klevere, zeitgenössische Indiepop-Arrangements: Indietronic. Mit ihrer Musik wollen NORÐIR auch ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Weltoffenheit setzen und beteiligt sich sich regelmäßig an Friedensfestivals wie Festival Contre Le Racisme, Pax Terra Musica und den Ulmer Friedenswochen. NORÐIR teilten bereits mit Künstlern wie Get Well Soon, Karmic, Kilez More, Zoot Woman und Sun Pilots die Bühne und sind Preisträger des Deutschen Rock und Pop Preises 2016. Gestern veröffentlichen sie ihre neueste Single "Letter To My Younger Self (2006)", in der NORÐIR in das Jahr 2006 zurückreisen und Sänger Viktor sein jüngeres, 18-jähriges Ich trifft. Dabei stellt der Liedtext das dar, was Viktor zu seinem jüngeren Selbst sagt und ihm mit auf den Weg gibt.





BAD IDA | WHERE HAVE YOU BEEN

Nachdem mit „You Gotta Change“ Ende Oktober die Debütsingle von Bad Ida erschien, veröffentlicht die Musikerin gestern ihre neue Nummer „Where Have You Been“. Seitdem sich die erste Gitarrensaite blutig in die Fingerkuppen schnitt. Seitdem sich die erste Träne ihre Bahn über die Wange erkämpfte und das Thema "Hoffnung" aus dem Lexikon der Liebe rauswusch. Seit diesen Zeiten ist eines klar: The Dark Side Of Love Takes It All! Nun. Nicht ganz. Die zweite Single von Bad Ida zelebriert den Schmerz und verwandelt ihn zusammen mit der Wut zu einem Kraftwerk, wie wir es nur von PJ Harvey und den großen Sängerinnen des Blues kennen. So singt die Musikerin in ihrer neuen Single etwa: "Every time you're gone, I grow in strength. I am not as weak as you may think" - ein karger Sound trifft hier auf eine brodelnde Story. Wie eine Pyramide aus Liebesleid bäumt sich der Song auf, verschwindet im Nichts, das wiederum der Anfang von etwas Großem ist.


Die Musik, der in Wien lebenden Singer und Songwriterin Bad Ida, lässt sich dem Garage Soul zuordnen. In diesem wohlmundenden Gebräu von verschiedenen musikalischen Elementen stecken alle möglichen Zaubereien: ein bisschen geradliniger RnB, ein bisschen dreckiger Rock´n´Roll, ein bisschen gefühlvolle Melancholie. Und da ist diese fesselnde Stimme. Gemeinsam mit Multiinstrumentalist Marc Bruckner sowie Gitarrist und Produzent Alexander Lausch wird am Debütalbum gearbeitet. Dieses soll im Herbst 2022 erscheinen.




JAEYN | JOURNEY

Das Musiker-Duo Jaeyn veröffentlicht diese Woche seine neue Single „Journey“, die gleichzeitig den Auftakt zur Veröffentlichung ihres gleichnamigen Albums, das im September 2022 erscheinen soll, markiert. Mit "Journey" erscheint gestern auch ein Song, der eine Ode an die gemeinsame Reise, die für Jaeyn vor genau 10 Jahren begonnen hat, darstellt. Auf "Journey" legen Jaeyn hörbar Wert auf eine größere, instrumentale Bandbreite. Neben einer Vielzahl an elektronischen Sounds, Synthesizern und Gitarren tragen die Musiker:innen Julian Preuschl (Trompete), Lisa Hofmaninger (Saxophon/Bassklarinette) und Raphael Rameis (Drums) zu der Verbreiterung des akustischen Spektrums bei.


Die neue Nummer der Band erzählt die Geschichte einer erwachsenen Paarbeziehung. Rückblickend auf gemeinsame Jahre und Erfahrungen stellt man fest, was man gemeistert und wie sehr man sich gemeinsam verändert hat. Der Glaube daran, dass Herausforderungen immer die Chance bieten, sich noch näher zu kommen, ist es, was diese lange Reise ermöglicht hat. Es ist eine Geschichte ohne Ende, in der die Liebe immer wieder aufs Neue entdeckt wird - ohne Konventionen folgen zu wollen. Man hat immer die Wahl. Und die Wahl fällt, heute wie damals, wieder auf diesen einen Menschen.



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